Erwartungen liegen „bei einem Punkt“

In dieser Szene hatte Rotts Nedim Basic (Nr. 23) im Luftkampf das Nachsehen gegen Schwanenbergs Schlussmann. Zweimal konnte der Offensivspieler des Tabellenführers Keeper Carlo Claßen aber beim 3:0 bezwingen. Foto: Heiner Schepp

Landesliga 2: SV Rott reist zu Arminia Eilendorf. Der Coach bleibt trotz Traumstart auf dem Teppich. 5:0 in Haaren bedeutet Pokalfinale.

17, 16, 15: das muss den Fußballern des Landesligisten SV Rott wie ein Sahnekaramell auf der Zunge zergehen. 17 Treffer in fünf Spielen bei nur einem Gegentörchen ergeben eine stattliche 16 in der Tordifferenz. Dabei räumte der Spitzenreiter 15 Punkte = fünf Siege ab, die in die Annalen des Klubs eingehen werden. Und nun – kein Ende in Sicht? Gibt es weiterhin „Tage wie diese“ in der Rotter Fußballwelt?

DJK Arminia Eilendorf - SV Rott (SO, 15:00)

Jürgen Lipka, Trainer des SV, schaut ganz vorsichtig auf die nächste Aufgabe, die ihn und seine Mannschaft zu Arminia Eilendorf führt. „Wir sind jetzt nicht so blauäugig, dass wir meinen, jedes Spiel zu gewinnen“, setzt er seine Erwartungen für das Treffen mit den Eilendorfern „bei einem Punkt“ an. Mit dem wäre er schon zufrieden. Lipka ergänzt: „Um bei den Arminen zu gewinnen oder auch nur einen Punkt zu holen, müssen wir alles in die Waagschale werfen.“

Das hatte man beispielsweise auch beim 3:0-Erfolg über den FC Union Schafhausen getan, „dennoch war unser Sieg nicht so klar, wie man es aus einem 3:0 herauslesen könnte“. Eine zusätzliche Belastung stand für den Klassenersten am Donnerstag auch noch im Kreispokal an. Der SV musste nochmals 95 intensive Minuten gehen, um den Bezirksligisten DJK FV Haaren erst am Ende, als zwei Platzverweise die Gastgeber schwächten, deutlich mit 5:0 zu bezwingen. Jürgen Lipka, hofft, „dass der Kräfteverschleiß nicht so hoch war“. Der Rotter Trainer schätzt die „überaus große Heimstärke der Arminen“ und erinnert unter anderem daran, „dass sie mit Glesch-Paffendorf einen Anwärter auf den Titel geschlagen haben“. Der Kader des Trainerkollegen Frank Küntzeler ist mit vielen erfahrenen und guten Fußballern ausgestattet. Jürgen Lipka nennt beispielsweise Nathan Ndombele, Thiemo Huppertz, Dustin Bücken, Jan von Ameln, Mimi Mouhcine oder auch Dominik Ribeiro sowie Patrick Wirtz. Dass man zuletzt gegen Brauweiler und Düren auswärts verlor hat für Jürgen Lipka keinen besonderen Stellenwert. Er sagt vielmehr: „Auf dem großen Rasenplatz hat Arminia einige Vorteile.“ Auch wenn man auf Seiten des Gastgebers erst bei sieben Punkten angekommen ist.

Autor: mali | AZ/AN

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