Jetzt sind die Sportfreunde Düren dran

Beim Pokalfinale gegen Raspo Brand schafften die Rotter einen klaren 5:0-Sieg. Gegen Düren soll die Woche rund gemacht werden. Foto: Kurt Bauer

Nach dem Pokalsieg ist für den SV Rott wieder Landesligafußball dran. Ein weiterer Sieg soll die Woche erfolgreich abschließen.

Eigentlich ist Jürgen Lipka Kölsch-Fan – bezogen aufs Bier. Donnerstagabend ließ der Rotter Trainer aber ganz gemütlich ein Pils der Marke Bitburger „über den Knorpel laufen“. Wie man so salopp sagt. Der Grund war ein ganz freudiger. Mit dem 5:0 im Bitburger-Kreispokalfinale über die DJK Raspo Brand läutete sich ein Wochenende ein, das insgesamt mit zwei Siegen garniert werden soll. Der erste ist vollbracht, nun will man Sonntag im Run auf Punkte auch die volle Ernte über die Sportfreunde Düren hereinholen.

SV Rott - Sportfreunde Düren (SO, 15:00)

„Erwartungsgemäß war das heute sicherlich nicht“, erklärte „Jojo“ Lipka nach dem klaren Erfolg über die Bezirksligisten aus Brand. „So ein Finale mußt du natürlich erstmal gewinnen“, zeigte der Trainer aufs Beispiel Beeck. „Der FC Wegberg ist auch als klarer Favorit ins Spiel gegangen, und den Pokal hat Union Schafhausen.“ Ein bisschen stolz ist Lipka auf den SV Rott, aber ganz klein wenig auch auf sich selbst. Denn mit Haaren hatte er den Pokal in 2016 ja auch schon mal geholt. „Das war ein super faires Spiel heute“, dankte Lipka auch dem Gegner Brand. So kann man nun ohne weitere Blessuren ins Punktspiel mit den Sportfreunden Düren am Sonntag hineingehen.

Gegner gewann zuletzt

Nach einigen Anpassungsschwierigkeiten sind die Sportfreunde in den letzten Begegnungen deutlich erfolgreicher aufgetreten. Zuletzt gelangen Trainer Faton Popova und seinem Team zwei Siege. Das reichte, um aus dem ganz tiefen Tabellenkeller herauszukommen. „Wir waren ja auch zu Beginn der Saison ganz gut dabei. Aber wir hatten einen schweren Durchhänger mit dem 0:7 gegen Düren II“, räumt Popova ein. Die ersten Anzeichen der Wende kamen mit dem 1:0-Erfolg bei Germania Teveren und dem 2:1 auf eigenem Geläuf gegen Brauweiler. So hat sich der Aufsteiger in den vergangenen zwei Wochen etwas stabilisiert.

Manuel Spies, Kevin Zander, Dominik Klepgen oder auch die Düskün-Brüder sowie Torwart David Schwan: Sie stellen das Gerippe des Teams von Ex-Profi Faton Popova. Jürgen Lipka sieht die Gäste als sehr schwierigen Gegner an. „Es ist sicherlich schwer für unsere Jungs, jetzt wieder schnell ins Tagesgeschäft überzugehen“, hat er ihnen am Freitag „feierfrei“ gegeben. Lipka: „In der letzten Woche hat unsere Angriffsmaschinerie etwas gestottert. Ich hoffe, dass es am Sonntag, ähnlich wie im Pokal, nun wieder besser läuft“. Er betont außerdem: „Ich habe großes Vertrauen in meine Mannschaft“.

Autor: Siegfried Malinowski | AZ/AN

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