Rott hadert mit Schiri

Den eher ungefährlichen ersten Torschuss von Wesseling-Urfeld (70.) konnte Rotts Torwart Patrick Diehl problemlos entschärfen. Und doch stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 0:2 – durch zwei verwandelte Foulelfmeter. Am Ende unterlag der SV 1:3 (0:1).

Doch der Reihe nach: Nach einer Ringeinlage zwischen einem Rotter und einem Gästespieler bei einem Standard, der deutlich ins Toraus ging, zeigte Schiedsrichter Frederik Holz auf den Punkt. David Strack blieb von dort eiskalt (9.). In der Folge hatte die Heimelf zwar keine Chancen, aber zumindest ein klares Übergewicht.

Nach der Pause fällte Holz die zweite fragwürdige Entscheidung. Massimo Damköhler grätschte gen Ball, traf diesen auch perfekt – und dennoch pfiff Holz und deutete auf den Elfmeterpunkt. Diesmal trat Burim Mehmeti an und verwandelte sicher (67.). Kurz darauf machte sich Mert Büyükkelek unsauber Luft – was der Referee mit Rot sanktionierte (68.). Hinzu kamen zwei Gelb-Rote Karten: für Gäste-Verteidiger Jonas Röttger (72.) und SV-Stürmer Avdo Iljazovic (90.). Mehmeti traf erneut (77.), und Damköhler nickte zumindest noch zum 1:3 ein (86.).

Nach dem turbulenten Spiel haderte Rotts Trainer Jürgen Lipka mit dem Schiri: „Das war die schlechteste Spielleitung, die ich in den vergangenen zehn Jahren gesehen habe.“ Seine Elf habe versucht, sich gegen den starken Gegner durchzukombinieren: „Zwei, drei schöne Aktionen hatten wir auch. Da will der Ball aber nicht ins Tor.“ In den entscheidenden Momenten hätten die Wesselinger dann „gewusst, was sie zu tun haben“.

Angefressen fügte Lipka an: „Die Gäste können auf der Rückfahrt im Bus Karneval feiern – und ich glaube, die drei Schiedsrichter sitzen mit im Bus.“

Autor: kte

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