Rott vergibt Chancen

Foto: Patric Toussaint

SV Rott spielt nur 1:1 gegen die Sportfreunde Düren.

„Wir haben in dieser Saison noch gegen keine Mannschaft gespielt, die vor dem Tor so ungefährlich war“, konstatierte Jürgen Lipka. Der Trainer des SV Rott ärgerte sich entsprechend, dass seine Elf nicht über ein 1:1 (1:1) gegen die Sportfreunde Düren hinauskam.

SV Rott - Sportfreunde Düren 1:1

Das Tor für die Gäste erwischte Rott eiskalt und „aus heiterem Himmel“, so Lipka, dem missfiel, wie sein Torwart bei einem Dürener Freistoß fiel. Jung Jae You brachte Düren mit diesem in Front (22.), und Lipka kommentierte: „Das war ein kapitaler Torwartfehler. Vielleicht war Patrick Diehl in Gedanken noch im Kreispokalfinale.“ Kurze Zeit später durfte er sich aber über das 1:1 durch Kapitän Avdo Iljazovic (35.) freuen. „Wir verpassen es in der Folge, das 2:1 zu machen, haben bestimmt sieben, acht Hundertprozentige, die wir nicht machen“, bedauerte Lipka. So hätte Stefan Savic per Kopf treffen können – „sein Kopfball rollt die Latte entlang, klatscht gegen den Innenpfosten und kann noch auf der Linie geklärt werden“ (45.+1) –, auch Burhan Gülez (50.) traf aus der Distanz nur Aluminium mit seinem Schuss. Lipka bekundete angesichts der vielen vergebenen Möglichkeiten: „Am Ende bin ich froh, an so einem Tag, an dem nicht viel geklappt hat, nicht noch in einen Konter zum 1:2 zu laufen.“

Gäste-Trainer Faton Popova lobte seine Mannschaft: „Meine Vorgaben wurden zu 100 Prozent umgesetzt. Technisch und taktisch haben die Jungs es so gemacht, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich bin hochzufrieden, weil wir sehr gut verteidigt haben. Das Unentschieden war vollkommen verdient, weil Rott auch nur selten aus dem Spiel heraus gefährlich wurde.“

Dabei hatte Popova auf erfahrenere Akteure wie Dominik Locker, Manuel Spies und Niklas Greven verzichten müssen, mit Micael Nbongo, Berkan Yaman und dem Koreaner You gleich drei Spieler aus dem 2000er-Jahrgang aufgeboten. „Die jungen Spieler haben überragend gespielt“, meinte Popova. Sie werden wieder ihre Chance bekommen, nicht zuletzt, weil mit Xhelal Kurtaliqi ein Sportfreunde-Spieler noch Gelb-Rot sah (83.).

Autor: kte | AZ/AN

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