Trotz Hypothek personeller Ausfälle hofft Rott auf Punkt(e)

Foto: Peters

Nach dem 1:3-Dämpfer gegen Wesseling-Urfeld und dem Verpassen der Tabellenführung, muss der SV nun beim SC Germania Erftstadt-Lechenich ran.

Die Hoffnungen des SV Rott, im Spitzenspiel gegen die Spielvereinigung Wesseling-Urfeld durch einen Sieg die Tabellenführung in der Landesliga übernehmen zu können, erhielten durch die 1:3-Niederlage einen Dämpfer. Einige Tage nach der Begegnung, die unter den schlechten Witterungsbedingungen litt und wesentlich mehr Besucherzuspruch verdient gehabt hätte, relativierte Rotts Trainer Jürgen Lipka ein wenig seine nach Spielschluss getätigten Aussagen in Bezug auf die von Schiedsrichter Frederik Holz (TuS Ülpenich) getätigten Elfmeterentscheidungen. „Den Pfiff des Unparteiischen beim ersten Elfmeter stufe ich immer noch als Fehlentscheidung ein. Durch die umstrittene Entscheidung nach 8 Minuten wird die Strategie und die Energie, die man in so ein Spitzenspiel investiert, schon früh über den Haufen geworfen. Dass der Schiedsrichter Mitte des zweiten Durchganges wieder auf den Punkt gezeigt hatte, kann ich mittlerweile vielleicht doch etwas nachvollziehen“, betonte der Rotter Coach.

Lipka erkannte den Sieg des Tabellenführers an. „Fußball ist ein ergebnisorientierter Mannschaftssport. Somit geht der Sieg der Urfelder Mannschaft in Ordnung. Die Ruhe, die der gegnerische Torhüter ausgestrahlt hat, und die sehr gut agierende Abwehrkette waren Urfelder Garanten für den Erfolg. Meine Mannschaft hat auf Augenhöhe agiert und ein gutes Spiel abgeliefert“, sagte Jürgen Lipka.

Vier nicht dabei

Mit der Hypothek von vier personellen Ausfällen reist der SV Rott zur Auswärtspartie beim SC Germania Erftstadt-Lechenich. In der Spitzenpartie gegen Wesseling-Urfeld erhielten Mert Büyükkelek und Torjäger Avdo Iljazovic die rote bzw. gelb-rote Karte und stehen ebenso nicht zur Verfügung wie Lukas Breuer (Operation) und Belmin Sikira (private Gründe). Nach Ansicht von Jürgen Lipka hat der kommende Gegner in einigen Spiele Probleme bekommen und keine vielversprechenden Ergebnisse erzielt. „Die Mannschaft ist nicht in die Gänge gekommen. Dennoch gehe ich davon aus, dass die robuste Truppe gerade in den Heimspielen alles in die Waagschale werfen wird, um erfolgreich zu sein“, hofft der Coach zumindest auf einen Punktgewinn.

„Bisher haben wir 24 Punkte auf unserem Konto. Sollten wir nach den Partien gegen Teveren sowie in Walheim und Hahn mindestens 30 Punkte unter dem Weihnachtsbaum liegen haben, bin ich schon sehr zufrieden. Wenn es mehr werden sollten, würde ich dies als sensationell einstufen“.

Autor: ame

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