U19 spielte für Fatih Sögünmez und holte 3 Punkte

Nach dem Spiel: Krankenbesuch bei Mitspieler Fatih Sögünmez

Die U19 des SV Rott spielte am heutigen Sonntag für ihren Mannschaftskameraden Fatih Sögünmez, der sich am Mittwoch beim Training schwer verletzte und mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste.

Vom Glück verfolgt ist die U19 des SV Rott wirklich nicht. Nach einem eklatanten Fehlstart mit nur 3 Punkten aus 9 Spielen, wurde Mitte November die Notbremse gezogen und das Trainerteam ausgetauscht. Seither sind die Ergebnisse zwar besser - aber wirklich glücklich ist der neue (alte) Coach Erwin Lammenett nicht. Gegen Eilendorf und Ahrem verlor man durch Gegenorte ab Minute 85 und das Ausgleichstor für Vichttal fiel gar in Minute 90. Glück geht anders. Jetzt verletzte sich auch noch Top-Spieler Fatih Sögünmez so schwer, dass er wohl bis zum Saisonende ausfallen wird. Bedauerlich, denn Fatih Sögünmez hat das Potential um in die 1. Mannschaft des SV Rott zu rücken. 

"Ich habe als Trainer in Rott wirklich kein Glück. Weder in der letzten Saison, noch in dieser. Ok, aus den letzten 6 Spielen haben wir unter meiner Leitung jetzt 13 Punkte geholt, aber mit etwas Glück wären es 18 gewesen. Und jetzt auch noch die Verletzung von Fatih. Das ist eine Katastrophe und geht mir mental sehr nahe." meinte Coach Lammenett nach dem Spiel gegen Venrath. 

Im Spiel gegen Venrath spielte die Mannschaft für Fatih. Fatih hatte aus dem Krankenhaus ein Video gesendet, welches in der Kabine abgespielt wurde. Anschließend ging es mit 100% Motivation auf den Platz. Venrath wehrte sich vehement und viel Kampfkraft. Die erste Halbezeit war ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten nur sehr weinige Chancen und egalisierten sich im Mittelfeld. 

In der 2. Halbzeit wurde der SV Rott etwas dominanter. Aufgrund der Bodenverhältnisse war kein Fußballspiel möglich. Ein Name für die in Venrath praktizierte Sportart müsste noch erfunden werden. Spielintelligenz und technisches Vermögen spielten bei diesem Spiel auf jeden Fall keine Rolle. Kampf, Wille und Laufbereitschaft waren die Trumpfkarten des Spiels. Und davon hatte der SV Rott am Ende eine mehr im Ärmel. Das Rotter Eigengewächs Daniel Ott nutze in Minute 80 eine Unachtsamkeit der Venrather Abwehr eiskalt aus und versenkte den Ball aus kurzer Distanz zum 0:1.

Insgesamt zeigt die U19 des SV Rott einen erfreulichen Aufwärtstrend. Auch ohne den Top-Offensivspieler Julius Lammenett, der bereits mit 17 Jahren den Sprung in die Stammelf der 1. Mannschaft geschafft hatte, werden jetzt Spiele gewonnen. Aber die Rückrunde wird schwer, da sind sich die Verantwortlichen einig. Am kommenden Samstag muss der SV Rott zum Tabellendritten nach Wenau, der um den Aufstieg mitspielt und nichts zu verschenken hat.  

 

 

 

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