Der erste Sieg für Rott ist fest geplant

Bild: Andy Foerster

Vorbericht: 4. Spieltag - Landesliga, Staffel 2

„Das ist ein undankbarer Gegner“, sagt nicht nur Frederique Casper, Coach des SV Rott. Die gleiche Wortwahl trifft auch Firat Koyun, der nach dem Wechsel von Gabriele Di Benedetto zu den Bundesliga-B-Junioren des Wuppertaler SV von der Co-Trainer-Rolle in die des Cheftrainers bei Alemannia Mariadorf vorrückte – interimsweise, mit der Möglichkeit, sich zu beweisen (wir berichteten). Am Sonntag treffen die Landesligisten im Rotter Tiergarten (15.15 Uhr) aufeinander. Und beide wollen die Punkte.

„Wir werden im Heimspiel voll auf Sieg spielen“, verspricht Casper. Mariadorf sei nach dem Trainerwechsel schwer einzuschätzen und „keine blinde Truppe“. Er hebt speziell Denis Pozder hervor, „der weiß, wo die Bude steht“. Der 31-jährige Stürmer hat den bislang einzigen Saisontreffer der Land-Alemannia erzielt. Im erst zweiten Spiel soll kein weiteres folgen, wenn es nach Casper geht: „Im Idealfall soll hinten die Null stehen.“ Vorne wolle man ein Tor mehr erzielen als der Gegner. Steht also hinten die Null, reicht schon ein Treffer, um als Sieger vom Platz zu gehen.

Die ersten Partien der Saison haben den 32-Jährigen gelehrt: „Das Ergebnis zählt, nicht, wie es zustande kommt.“ Für das Toreschießen ist beim SV unter anderem Avdo Iljazovic verantwortlich. Beide Torjäger verbindet übrigens eine langjährige Freundschaft. Wen Casper außer Iljazovic aufbieten wird, entscheidet sich erst kurzfristig. Der halbe Kader hat leichte Blessuren bis hin zu Verletzungen. „Die Elf, die spielt, wird heiß sein“, kündigt der Rotter Trainer an.

Ähnlich formuliert es auch Koyun, den ebenfalls ein paar personelle Probleme plagen: „Es werden elf Mann auf dem Platz stehen, die brennen werden.“ Unter der Woche kam sein Team in einem Pokalfight bei der SG Stolberg mit 5:3 nach Verlängerung weiter. „Die Mentalität hat gestimmt, darauf können wir aufbauen. Das Spiel hat uns auch gutgetan, um wieder in den Rhythmus zu finden“, sagt der 33-Jährige. In den vergangenen Wochen habe er viel mit der Mannschaft geredet. „Ich bin positiv überrascht, wie gut ich als Cheftrainer vom Team angenommen wurde“, sagt er. Rott sei „für uns ein harter Brocken, aber wir werden den Kampf annehmen“. Dann, da ist er sich sicher, ist es möglich, Zählbares mitzunehmen.

Autor: Kevin Teichmann

Zum kompletten Artikel: https://www.fupa.net/news/sv-gruen-weiss-brauweiler-1961-zwei-undankbare-gegner-treffe-2795298

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